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Willkommen in Ithilien, Wanderer!
Dies war ein Rollenspiel rund um die Bewohner von Gondor
drei Jahre vor dem Ringkrieg.

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Dieses Thema hat 459 Antworten
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 Archiv - Eärenya, 25 Nárië 3016 DZ
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Lundor Offline

Opfer misserabler Umstände


Beiträge: 963

15.12.2007 10:58
#226 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten

Natürlich würden sie das nie mit vollem Herzen können... Lundors Wunsch respektieren. Doch sie mussten es früher oder später akzeptieren, sonst würde dieses Thema einen Keil zwischen sie treiben.

Wenn es keine Soldaten gäbe, keine Männer, welche diesen Beruf ausführten, wäre das Land verloren. Die dunklen Mächte aus Osten würden über sie herfallen und alles vernichten, woran sie glaubten. Es war wichtig, dass es Männer gab, welche das Land verteidigten, damit ihren Familien in Frieden leben konnten. Und wer das nicht begriff, würde irgendwann sehr leiden müssen.

Aber an diesem Abend zähle für Lundor nur seine Familie und so genoss er die Zärtlichkeiten, welche ihm seine Schwester zukommen ließ.

Etwas beschämt sah der junge Mann drein, als Areros meinte, wer würde ihn das nächste mal einfach irgendwo liegen lassen. Die gesamte Nacht irgendwo unter einem Tisch verbringen? Nein danke...
Lundor sah seinen Bruder an, als dieser etwas von seinen Augen erzählte. "Wunderschöne Augen?... Hab ich das gesagt?" er legte die Stirn in Falten. "Wie komm ich denn da drauf?" So wirklich konnte er sich wirklich nicht mehr daran erinnern.

Aeluin zog seinen Bruder nun auf, indem sie sich über seine Augen auf amüsante Weise lustig machte. Lundor schaute dem Schauspiel nur schweigend zu und grinste in sich hinein.

Wieder wechselte das Thema auf Leyron. Ja, dieser Leyron hatte es Aeluin wohl wirklich angetan. Die Liebe war schon merkwürdig. Sie konnte einen so glücklich machen und gleichzeitig auch verletzten.
"Wieso suchst du ihn nicht und schaust dir seine Augen an?" Lundor grinste seine Schwester an und machte sich in voller Länge auf ihrem Bett breit. Die Arme hinter dem Kopf verschränkt.


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Lundor

Aeluin Offline

Mensch aus Anthara (Gondor)


Beiträge: 2.654

15.12.2007 11:31
#227 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten
‚Warum muss das Thema nun wieder auf Leyron kommen?’ fragte sich Aeluin. Ihre Brüder würden sie doch nicht verstehen und ihr weiter raten, Leyron eine Chance zu geben. Als ob die beiden von der Liebe Ahnung hätten.

„Warum sucht ihr euch nicht eine Frau und probiert es selbst einmal aus, ihnen in die Augen zu sehen!“ Aeluin funkelte ihre beiden Brüder an. „Dann kann ich auch auf eure schlauen Ratschläge hören.“

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Areros Offline

Bauernsohn


Beiträge: 348

16.12.2007 00:21
#228 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten

„Wir haben es eben nicht so leicht, wie du. In uns beide verlieben sich keine Frauen. Wir haben leider nicht Leyrons Anziehungskraft.“

Belustigt dachte er daran, wie Aeluin vor einigen Minuten erst von dieser Anziehungskraft gesprochen hatte. Er fand es immer noch erstaunlich, dass Aeluin sich von einem Mann, einem Krieger wie Leyron angezogen fühlte.

„Außerdem ist hier in Anthara auch die Auswahl an schönen Frauen nicht groß genug. Was denkst du, warum Lundor hier weg will. Nicht weil er Soldat werden will, sondern weil es in Minas Tirith die schönsten Frauen geben soll. Und diese finden Rüstungen nun mal unwiderstehlich.“

Er zwinkerte Lundor zu.

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Und er tötete ihn und wurde zum Verlierer. (Koran)

Areros

Lundor Offline

Opfer misserabler Umstände


Beiträge: 963

16.12.2007 04:59
#229 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten
Aeluin funkelte ihre Brüder mit ihren grünen strahlenden Augen an. Anscheinend hatte sie vor das Thema Leyron so schnell wie möglich abzuhacken.

Noch immer auf dem Bett ausgestreckt grinste Lundor seine Schwester an. "Hey, wir sind Männer. Wir sehen solche Sachen vielleicht ein wenig anders als du, liebe Schwester." Lundor wünschte sich nur, dass sie glücklich ist, aber zu ihrem Glück konnte sie eigentlich nur alleine etwas beitragen. Ihre Familie konnte nur Ratschläge geben. Und wenn sie diese nicht annahm, konnten sie Aeluin auch nicht weiterhelfen.

"Warum fragst du uns eigentlich nach unserer Meinung, wenn du sie sowieso nicht hören willst?"

Lächelnd aber unheimlich müde sah er nun zu seinem Bruder. "Du hast es erfasst, Areros. ... Die Frauen sind der einzige Grund warum es mich von hier fort zieht," sagte er belustigt und mit einem gewissen Sarkasmus in der Stimme.

Lundor war unheimlich müde, obwohl er den halben Tag geschlafen hatte und dass er auf Aeluins Bett lag verstärkte die ganze Sache noch.


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Lundor

Aeluin Offline

Mensch aus Anthara (Gondor)


Beiträge: 2.654

18.12.2007 05:58
#230 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten

„Ich habe dich ja nicht gefragt, wie ich Leyron gewinne“ , antwortete Aeluin „sondern, wie ich ihn vergessen kann. Ich glaube ja nicht, dass das leichter geht, wenn ich ihm in seine blauen Augen schaue.“

Aeluin zwinkerte Lundor zu. Dann seufzte sie und sprach mehr zu sich selbst. „Du meinst also, ich sollte dem Krieger eine Chance geben. Einem Krieger!“ Aeluin verdrehte die Augen. „Das geht doch nur schief. Ich bin eine viel zu stolze Frau, als dass ich von meiner Meinung abweichen könnte und Leyron scheint auch nicht gerade frei von Stolz zu sein. Das gibt nur Streit und darauf habe ich keine Lust.“

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Areros Offline

Bauernsohn


Beiträge: 348

18.12.2007 05:59
#231 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten
Areros legte den Kopf schief und schaute seine Schwester an. ‚Leyron wird es nicht leicht haben, diese starrsinnige Frau zu erobern. Sie denkt viel zu viel voraus und lässt sich nicht auf ein Abenteuer ein. Und eine Liebesbeziehung zu Leyron wird bestimmt ein großes Abenteuer. Früher war Aeluin doch sehr abenteuerlustig. Ich muss das nur wieder wecken und Leyron eine Chance geben.’

Er räusperte sich. „Du hast vollkommen Recht. Ihr beiden würdet euch ständig streiten. Du würdest ein zänkisches Weib und Leyron ein herrischer Alter. Alle würden aus eurer Nähe fliehen, weil man Angst haben muss, von irgendeinem Gegenstand getroffen zu werden.“

Areros bemerkte, das Grinsen auf Aeluins Gesicht. „Lundor, stell dir mal vor, die beiden bekommen Kinder. Mit dem Temperament von Aeluin und Leyron, würden das regelrechte Monster werden. Also ich hoffe, dass ich dann sehr weit weg wohne und sie nicht sehen muss.

Dann werde ich immer mit großem Bedauern an diesen Abend zurück denken, als ich meiner Schwester geraten habe, dem Mann eine Chance zu geben, der eindeutig Interesse an ihr bekundet hat. Viel besser wäre es gewesen, wenn ich ihr geraten hätte, ihn nicht zu erhören und stattdessen eine alte Jungfer zu werden.

Was ich hiermit tue: Aeluin, sei vernünftig. Leyron ist kein Mann für dich. Soll er sich doch ruhig eine andere Frau hier im Dorf nehmen und diese glücklich machen.“


Dann setzte er sich zu Lundor auf’s Bett, der schon recht müde aussah. Areros stieß ihn leicht an und meinte dann beiläufig: „Dann habe ich wenigstens jemanden, der mein Haus und meine Kinder behütet, während ich meinen Spaß mit meiner Frau habe.“ Er blickte zur Decke und tat so, als würde er sich diese Zeit mit den schönsten Bildern vorstellen.

Areros reagierte schnell und fing die Haarbürste auf, die Aeluin ihm an den Kopf werfen wollte. Er machte einen schnalzenden Laut und sagte enttäuscht: „Aber Luin, das müssen wir dir noch abgewöhnen. Ich bin nicht Leyron. Ich mag keine zänkischen Weiber. Was ist mit dir Lundor?“

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Und er tötete ihn und wurde zum Verlierer. (Koran)

Areros

Bavagor ( Gast )
Beiträge:

18.12.2007 10:50
#232 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten

Bavagor schritt gemütlich den Weg entlang. In seiner linken hielt er die Zügel seines Esels der hinter ihm her trottete. Auf seinem Esel war, zusätzlich zu seinen Waffen und seinem Proviant, noch zwei Säcke voll mit etwas, was genau wusste er nicht und es interessierte ihn auch nicht.

Ein alter Typ aus dem letzten Dorf in dem er war, hatte ihm einiges an Brandwein dafür gegeben das er die beiden Säcke nach Anthara bringen sollte.
Bavagor hatte den Namen vergessen da er am letzten abend den Brandwein in vollem Maße genossen hatte.

Draussen war es schon relativ dunkel, doch da er bis Mittag geschlafen hatte, musste er die verlorene Zeit wieder gut machem.

Entlich sah er die ersten Häuser des Dorfes in das er musste. Bavagor ging weiterhin gemütlich den da er jetzt bald da sein würde machte das bisschen zeit auch nichts mehr aus.

Als Bavagor beim ersten Hof ankam blieb er davor stehen und brüllte laut "Hey!!! Ist jemand da?

Bavagor nahm seinen Brandweinschlauch vom Gürtel und nahm einen kräftigen Schluck.

NPC Offline




Beiträge: 3.383

18.12.2007 12:16
#233 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten



Lugerod saß wie jeden Abend in der Scheune und drechselte an einer Truhe, die Kindor aus dem Nachbardorf für die Austeuer seiner Tochter bei ihm in Auftrag gegeben hatte. Es machte ihm trotz seines hohen Alters von 79 Jahren noch immer viel Freude mit Holz zu arbeiten. Er besaß ein sehr großes handwerkliches Geschick und seine Arbeiten waren im weiten Umkreis bekannt und begehrt. So konnte er, nachdem er schon seit einigen Jahren nicht mehr auf dem Feld mitarbeitete, trotzdem etwas dazu verdienen und so der Familie seiner Tochter Aelandra ein unbeschwertes Leben ermöglichen.

Er dachte zurück an den Tag, als Arendor auf seinen Hof gekommen war und ihn gebeten hatte, bei ihm arbeiten zu dürfen. Lugerod hatte natürlich sofort bemerkt, dass es seine Tochter war, die Arendor auf diesem Hof hielt. Eigentlich hatte er am Anfang nicht geglaubt, dass Arendor lange bleiben würde. Schließlich kannte er die Starrköpfigkeit seiner Tochter. Doch irgendwann hatte sie doch nachgegeben, als Lugerod schon langsam Mitleid mit Arendor hatte, dessen Liebe unübersehbar war. Die Ehe war sehr glücklich und die Kinder und Enkel bereicherten Lugerods Leben sehr.

Nun war ein neuer Mann auf seinen Hof gekommen und er glich Arendor auf eine seltsame Art und Weise. Doch er war nur zum Arbeiten gekommen und nicht, um das Herz einer Frau zu erobern. 'Und doch hat er schon das Herz von Aeluin berührt', dachte Lugerod lächelnd. 'Ich bin einmal gespannt, wer von den beiden am Ende wen zu erobern versucht.'

Plötzlich hörte er von draußen eine dunkle rauhe Stimme eines Fremden. 'Wer mag das wohl sein?' Langsam stand er auf, nahm die Lampe mit und ging nach draußen.

Im Schein der Lampe machte er einen kleinen Mann, nein einen Zwerg aus. Er hatte einen langen schwarzen Bart und trug ein Kettenhemd. Lugerod machte große Augen. Bisher war noch nie ein Zwerg nach Anthara gekommen. Doch er war ein freundlicher Mann und hatte keine Angst, dass der Zwerg ihm etwas böses wollte.

"Guten Abend", sprach er den Zwerg an. "Willkommen in Anthara. Wie kann ich Euch weiterhelfen?"

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Bavagor ( Gast )
Beiträge:

18.12.2007 12:30
#234 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten

Bavagor brauchte nicht lange warten, schon bald kam ein alter Mann aus dem Haus.

"Ich habe hier zwei Säcke." Bavagor deutete auf die Säck, die auf den Rücken seines Esels gebunden waren.

"Ich soll sie hier in dem Dorf an einen von euch Langen abgeben."

Bavagor nutzte meist 'Langen' um die Menschen im allgemeinen zu beschreiben, da diese ihn oft auf seinen Reisen kurzer oder kleiner genannt hatten.

"Einer von euch von den Leuten aus dem Dorf dahinten" Bavagor deutete in die Richtung aus der er kam " hat mir den Auftrag gegeben "

Er nahm wieder einen kräftigen schluck von dem Branntwein und offte das der alte Mann wusste wem er die Säcke zu geben hatte.

Arendor Offline

Gutshofbesitzer in Anthara


Beiträge: 369

18.12.2007 12:43
#235 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend am Anduin Zitat · Antworten
Am Ufer des Anduin mit Leyron

Arendor nickte langsam. Er hatte nicht erwartet, dass Leyron das Angebot sofort annehmen würde und ihm von seinen Sorgen berichten würde. Doch Arendor merkte, dass Leyron das Angebot nicht missverstand und das genügte ihm für den Moment.

Arendor erhob sich. „Komm Leyron. Lass uns nach hause gehen. Der Tag war lang, doch die Dämmerung hat schon eingesetzt. Morgen ist wieder ein normaler Arbeitstag und wenn du nicht willst, dass ich dich vom Hof fortjage, musst du morgen pünktlich anfangen.“

Arendor lachte und schlug Leyron freundschaftlich auf die Schulter.

Dann gingen sie schweigend den Weg zu Arendors Hof zurück. Jeder hin seinen Gedanken nach. Arendor dachte nur kurz über Leyron nach. Dann begann er wieder über die mögliche Gefahr des Dorfes nachzudenken und darüber nach zusinnen, was er in diesem Falle tun könnte. Ernst grübelnd ging er neben Leyron her.


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Leyron Offline

Krieger


Beiträge: 1.022

18.12.2007 12:50
#236 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend am Anduin Zitat · Antworten
Leyron folgte Arendor schweigend vom Anduinufer fort. Er überließ den Mann seinen Gedanken und machte sich derweil seine eigenen. Er hatte die Warnungen die Arendor ausgesprochen hatte noch im Hinterkopf. Etwas sagte ihm dass jetzt vielleicht der beste Zeitpunkt war um mit Aeluins Vater darüber zu sprechen. Leyron blickte zu dem älteren Mann an seine Seite. Arendor jedoch hatte seinen Blick gesenkt.

“Arendor“, sprach Leyron ihn daraufhin an und blieb stehen. Als sein Begleiter aufblickte setzte er seinen Satz dort. “Vielleicht geht es mich nichts an, aber während du mir die Dorfbewohner vorgestellt hast, da ist mir nicht entgangen das du Warnungen ausgesprochen hast. Willst du mir nicht sagen was du befürchtest?“


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Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.

Arendor Offline

Gutshofbesitzer in Anthara


Beiträge: 369

18.12.2007 12:56
#237 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend am Anduin Zitat · Antworten

Arendor brauchte einen Moment, ehe er sich von seinen Gedanken losreißen konnte. Spürte Leyron auch die Gefahr? Oder hatte Arendor selbst die Befürchtung in dem Krieger geweckt?

Er räusperte sich. „Heute Morgen berichtete mit Lissuin, eine Heilerin, die auf ihrem Hausboot den Erui auf- und abfährt, dass Talath Taur, ein Dorf auf der anderen Seite des Erui gebrannt hat. Anscheinend sind Orks über den Anduin gekommen und haben gebrandschatzt. Auch wenn es in Anthara keine Anlegestelle für Boote mehr gibt, so würde das die Diener des Namenlosen nicht davon abhalten auch nach Anthara zu kommen.

Bisher sehe ich keine direkte Gefahr für Anthara. Trotzdem hat mich eine leise Unruhe erfasst. Deshalb habe ich heute Vormittag alle Männer gebeten ihre Fuhrwerke fahrtauglich zu machen, um eine schnelle Flucht der Frauen, Kinder und Alten aus dem Dorf zu garantieren. Wir haben ca. 20 Meilen südlich von hier eine versteckte Schlucht, wo alle unterkommen könnten.“


Arendor seufzte und schüttelte leicht den Kopf: „Es ist seltsam, wie sehr ich mich vor dem Angriff fürchte. Es ist nicht mehr nur mein Leben, das auf dem Spiel steht – so wie es in meiner Soldatenzeit gewesen ist. Jetzt habe ich hier eine Frau und eine große Familie, die ich beschützen muss. Nicht zu vergessen meine Freunde und Nachbarn. Ich habe seit über 30 Jahren mein Schwert nicht mehr in der Hand gehabt …

Ich wünschte mein Schwiegersohn Diros wäre hier. Er ist ein guter Soldat und wir haben hier nur wenige gute Kämpfer.“
Arendor hielt inne und blickte in Leyrons aufmerksames Gesicht. Dann legte er eine Hand auf dessen Schulter und sagte:

„Leyron. Du bist erst zwei Tage hier in Anthara. Doch du bist ein guter Kämpfer – das sehe ich in deinen Augen. Falls es zu einem Kampf kommen sollte, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du uns dabei beistehst.“


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Leyron Offline

Krieger


Beiträge: 1.022

18.12.2007 13:12
#238 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend am Anduin Zitat · Antworten

“In deiner Situation ist es nicht ungewöhnlich das Sorgen dich plagen. Du fühlst dich verantwortlich und das zu Recht wenn es um deine Familie geht. Du bist Soldat gewesen und weist selber, dass du nicht alles und jeden retten kannst.“

Mit leichtem Druck ruhte Arendors Hand immer noch auf seiner Schulter. Leyron fragte sich was Arendor in seinen Augen sehen konnte. Hätte er jetzt gesagt anhand der vielen Narben, wäre es für Leyron verständlich gewesen. Aber in den Augen etwas über die Kampffähigkeit erkennen?

Er nickte ernst. “Ich werde an der Seite der Männer dieses Dorfes stehen und helfen wo ich kann. Nicht das ich auf einen Kampf hoffe, aber so wird mir dann auch die Möglichkeit gegeben mich bei Dir und den Deinen erkenntlich zu zeigen.“

Noch während er sprach kreisten seine Gedanken jedoch über die Informationen die er von Arendor bekommen hatte und um seine eigenen landschaftlichen Beobachtungen am frühen Mittag. Leyron blickte nach Osten, in jene Richtung in der das dunkle Land lag. Schweigen hatte sich für einen Augenblick zwischen ihnen ausgebreitet.

Es war jedoch letztendlich wieder Leyron der das Schweigen brach. “Lass uns noch einmal auf die Informationen zurück kommen die du bekommen hast. Ich würde mich nicht darauf festlegen das Orks für den Überfall auf Talath Taur verantwortlich sind, oder gab es Überlebende die davon berichtet haben? Es erscheint mir recht ungewöhnlich das sie soweit ab von ihrem Land den Anduin überqueren nur um zu brandschatzen. Und dann nur ein Dorf und nicht gleich alle durch die sie kommen. Wie ich dir berichtet hatte, haben Überfälle der Orks zugenommen, doch ist mir in den ganzen letzten Wochen nichts aus östlicher Windrichtung in eurer Region zu Ohren gekommen. Abtrünnige, Söldner und andere durchaus menschliche Gestalten kämen ebenso in Frage. Was sagtest Du wie lange ist der Überfall auf das Dorf her?“


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NPC Offline




Beiträge: 3.383

18.12.2007 20:17
#239 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend am Anduin Zitat · Antworten
NPC-Meneldil:

Irgendwann auf dem Rückweg zum Fluss fielen Meneldil die dunklen Wolken am Horizont auf. Und auch der Wind schien ihm aufzufrischen. Mit einem verhaltenen Fluch wurde er ein klein wenig schneller. Sollte es wirklich zu gewittern anfangen, dann würden er und Marach in der Strömung des Erui alle Hände voll zu tun haben um die Boote hinüber zu bringen. Aber es war ihm klar, dass ihm Minalcar das Fell über die Ohren ziehen würde, wenn sie es nicht zumindest versuchten.

Nur weil er mit diesem Neuen so nachsichtig gewesen war hieß es noch lange nicht, dass das weiter so bleiben würde.
Meneldil befürchtete eher das Gegenteil. Bald hatte er Marach und die Boote erreicht. Noch einmal wanderte sein Blick sorgenvoll zum Himmel an dem sich jetzt bereits dicke Wolken ballten.
Das kann ja heiter werden. Vielleicht hält es ja noch so lange bis wir drüben sind. Das letzte was ich brauchen kann ist von einem Gewitter auf dem Fluss erwischt zu werden. Mit der ganzen Blase dann wegen dem Angriff überzusetzen wird so oder so noch eine andere Sache werden.

Rasch machten sie die beiden Boote flott und machten sich auf den Rückweg. Schon ohne ein Gewitter war die Strömung kräftig und sie hatten gewaltig zu kämpfen, aber am Ende schafften sie es doch gerade noch bevor das Gewitter so richtig begann das andere Ufer zu erreichen.
Fast zeitgleich mit den ersten Regentropfen zogen sie die beiden Boote ans Ufer und sorgten dafür, dass diese nicht von der Strömung mitgenommen werden konnten.
Anschließend beeilten sie sich zu den anderen in die Höhle zu kommen.

tbc:Wald/Wiesen/Flüsse/Straßen:

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NPC Offline




Beiträge: 3.383

19.12.2007 03:46
#240  23. Juni 3016 DZ Abend Zitat · Antworten
Nirion



Meneldil hinterher zum Erui

Nirion folgte dem Burschen vor sich so unauffällig wie möglich. Immer wieder suchte er hinter Bäumen Schutz und die einbrechende Dunkelheit erleichterte die ganze Sache. Schnell viel ihm auf, dass dieser Fremde vor ihm nicht auf dem Weg zum Nachbardorf war. Wer um alles in der Welt ist das...?

Der Mann legte jetzt ein höheres Tempo an den Tag und Nirion hatte Mühe mitzuhalten und dabei aber noch ungesehen zu bleiben. Das Verhalten des Fremden kam ihm sehr merkwürdig vor, als hätte dieser etwas zu verbergen.

Als sie nun den Erui erreichten, kauerte sich Nirion hinter einen Busch, denn er hatte einen zweiten Mann entdeckt, welcher in einem kleinen Boot auf den Verfolgten wartete. Vorsichtig lugte Nirion zwischen den Strauchblättern hindurch auf die beiden Männer, welche nun das Boot vom Ufer abstießen um den Fluss zu überqueren.

Geheimnisvolle Männer, in einem Boot... um diese Tageszeit... und dann noch so in Eile... Das konnte nichts Gutes bedeuten. Nirion grübelte nach, kam aber auf keinen Nenner.
Nachdem die Männer außer Sichtweite waren, stand Nirion auf. Er wollte zurück zum Dorf und Arendor darüber berichten. Vielleicht hatte dieser eine Idee was da vor sich ging.

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Lundor Offline

Opfer misserabler Umstände


Beiträge: 963

19.12.2007 04:40
#241 23. Juni 3016 DZ Abend Zitat · Antworten

Mit Aeluin und Areros im Haupthaus

Areros versuchte nun auf spöttische Weise Aeluin davon zu überzeugen, dass Leyron wirklich kein Mann für sie war. Lundor grinste, denn er kaufte das seinem Bruder nicht ab. Aeluin natürlich auch nicht und im nächsten Augenblick flog auch schon ihre Haarbürste durchs Zimmer. Doch Areros hatte gute Reflexe und fing sie mit Leichtigkeit auf.

"Zänkische Weiber? Boah... nee..." antwortete Lundor seinem Bruder, als er ihn ansprach. "Aber ich bin immer noch der Meinung, dass Leyron der richtige Mann für sie ist. Vielleicht kann er sie ja zähmen.." Er grinste seine Schwester an, welche als einzige noch stand, während ihr Brüder entweder auf ihrem Bett saßen oder lagen.

Aus seiner Müdigkeit wurde er hochgerissen, als vom Hof her eine tiefe und sehr laute Stimme herein drang. Diese Stimme kannte er nicht, aber sie war ziemlich laut und fremdartig. "Was ist da los?" fragte er seine Geschwister, denn er war selbst zu müde um aufzustehen und aus dem Fenster zu sehen.


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Lundor

Arendor Offline

Gutshofbesitzer in Anthara


Beiträge: 369

19.12.2007 06:56
#242 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend am Anduin Zitat · Antworten

Am Anduin mit Leyron

Arendor war sehr erleichtert, als Leyron zusagte, mit im Dorf zu kämpfen. Er kannte die Dorfbewohner in und auswendig. Auch wenn sie fast alle ausnahmslos gondorianisches Blut in sich hatten, waren nicht alle Männer Soldaten gewesen. Doch es gab nur wenige Männer, die bisher nie ein Schwert in der Hand gehabt hatten. Einer von ihnen war sein Sohn Areros. Doch bisher war auch noch nie ein Umstand eingetreten, dass er im Kampf benötigt wurde. Tief in seinem Herzen hoffte Arendor, dass es auch nicht dazu kommen würde.

„Gestern Nacht brannte Talath Taur. Doch es sind schon mehrere Dörfer oberhalb des Erui überfallen worden. Alle in unserer unmittelbaren Umgebung. Nur der Erui scheint uns noch vom gleichen Schicksal zu trennen und wer weiß, wie lange er uns noch schützen kann.

Anthara ist ein reiches Dorf – nicht nur reich an guten Menschen, sondern auch an wohlhabenden Bauern. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass wir einander helfen und nicht versuchen durch Missgunst dem anderen etwas wegzunehmen. Es ist hier in der Umgebung auch das größte Dorf. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass – wenn es zu einem Angriff unterhalb des Erui kommt und es in unserer Gegend ist – Anthara das Ziel ist.

Es scheint mir unwahrscheinlich, dass diese Angriffe von Abtrünnigen, Söldnern oder anderen Menschen aus gehen. Gondors Menschen halten zusammen. Wir haben eine sehr gute Streitmacht. Der Namenlose fürchtet uns.“


Arendor zog seine Stirn in Falten. Er war Mordor nie sehr nahe gekommen. In Ithilien waren die Dunedain stationiert. Die besten der Besten. Aber Arendor hatte die Geschichten über die Angriffe der Orks gehört – die grausamer waren, als alles, was Menschen fertig brachten. Selbst Corsaren waren harmlos gegen die Angriffe und Skrupellosigkeit der Orks. Vor allen Dingen waren sie so viele, dass es egal war, wie viele ein Gondorianer tötete. Es kamen bestimmt fünf neue für einen toten Ork.

Arendor schüttelte die dunklen Gedanken ab.

„Nein. In Gondor gibt es keine Gruppen von Söldnern, die das Land zerstören könnten. Auch wenn sich das Hauptaugenmerk auf den Kampf gegen Mordor richtet, so sorgen die Truppen auch innerhalb Gondors für Ordnung. Ich weiß das genau, weil Diros einige Jahre in Erui stationiert war und genau diese Aufgabe hatte. Sie haben Gruppen von Söldnern zerschlagen und ungebetene Menschen aus Süden vertrieben, die nur Unruhe stiften wollten. Sie haben da ihre eigenen Tricks, die ich nicht weiter erzählen kann.

Sollte sich tatsächlich eine Gruppe von Männern hinter diesen Angriffen verbergen, so werde ich froh darüber sein. Solche sind leichter zu besiegen, als ein Haufen von Orks. Außerdem werden sie die Herzen unserer braven Dorfbewohner nicht so leicht erschüttern, sondern eher ihre Wut auf solche Unruhestifter wecken können.“


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Leyron Offline

Krieger


Beiträge: 1.022

19.12.2007 10:50
#243 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend am Anduin Zitat · Antworten

In der Ferne hatte es schon länger zu donnern begonnen, doch inzwischen kam das Gewitter das sich zuvor schon angekündigt hatte, rasch näher. Leyron strich über sein Kinn während er Arendors Worten lauschte. Er wusste aus eigener Erfahrung das Gondor über mehr als genug Söldner verfügte die nicht unter der Gunst des Herscherhauses standen. Doch das tat hier nichts zur Sache.

“Hoffen wir für Anthara das es weder von Orks noch von Menschen angegriffen wird.“

Gemeinsam mit Arendor war er stehen geblieben, als der ältere zu sprechen begonnen hatte und nun setzten sie auch zeitgleich ihren Weg wieder fort.

“Wie viele von den Männern in deinem Dorf sind in der Lage mit einer Waffe umzugehen und wie viele von ihnen besitzen eine, die nicht einer Mistgabel oder einer Harke ähneln? Ich meine… hattet ihr bisher je Grund euch über einen Überfall Gedanken zu machen und den Ernstfall gedanklich durchzugehen?“


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Areros Offline

Bauernsohn


Beiträge: 348

20.12.2007 09:56
#244 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Zitat · Antworten
In Aeluins Zimmer mit Aeluin und Lundor

Areros grinste über Lundors Antwort. Er war also nicht der einzige in diesem Raum, der glaubte, dass Leyron eine Chance bei Aeluin verdient hatte. Nun müsste nur noch Aeluin selbst der Meinung sein. Er seufzte innerlich. Seine Schwester konnte manchmal sehr starrsinnig sein.

Plötzlich rief eine tiefe und laute Stimme auf dem Hof. Areros stand auf und ging zum Fenster. Erstaunt blickte er auf einen Zwerg, den er im letzten Dämmerungslicht gerade noch erkennen konnte. Er spürte, dass Aeluin ebenfalls zum Fenster gekommen war und dicht bei ihm stand.

„Was um alles in der Welt, will ein Zwerg hier bei uns?“ fragte sie ihn.

„Ich habe keine Ahnung. Aber wenn ich du wäre, würde ich Leyron nehmen und nicht diesen Fremden da unten. Auch wenn er vielleicht aus dem Norden kommt.“

Er spürte, wie Aeluin ihm den Ellenbogen in die Seite rammte und ihn stirnrunzelnd, aber mit lachenden Augen anblickte. Er lachte seine Schwester an.

„Ich werde mal hinunter gehen und mir diesen Zwerg anschauen. So etwas sieht man ja nicht alle Tage“ , sagte Areros und ging mit federnden Schritten zur Tür.

Im Vorbeigehen sagte zu Lundor: „Komm doch mit, Brüderchen. Das muntert dich vielleicht etwas auf!“ Er zwinkerte seinem Bruder zu, der schon halb schlafend auf dem Bett ihrer Schwester saß.

An der Tür drehte er sich noch einmal zu Aeluin um und meinte: „Rede mit Leyron und erkläre ihm, warum du heute Nachmittag weggelaufen bist. Er kennt dich nicht und versteht nicht, was du gefühlt hast! Leyron ist ein netter Mann und du solltest in ihm nicht nur den Krieger sehen. Gib ihm eine Chance!“

Dann ging Areros aus dem Zimmer und lief die Treppe hinab, während ihm Lundor gemächlicher folgte.

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Und er tötete ihn und wurde zum Verlierer. (Koran)

Areros

NPC Offline




Beiträge: 3.383

20.12.2007 10:10
#245 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten

Vor dem Haus mit dem Zwerg



Lugerod schaute den Zwerg einen Moment erstaunt an. Dann fing er aus vollem Hals an zu lachen. Die Beschreibung des Zwerges war so uneindeutig gewesen, dass er nicht anders konnte, als darüber zu lachen.

Der Zwerg hatte die Flasche Branntwein abgesetzt und Lugerod bemerkte einen bösen Blick.

'Zwerge sollte man wohl nicht reizen', dachte der alte Mann, lachte aber leiser weiter. "Kommt Herr Zwerg", sprach Lugerod den Zwerg an. "Tretet ein und nehmt einen Happen zu euch und trinkt ein Glas mit mir. Ihr habt wohl einen langen Weg hinter euch und braucht etwas Erholung."

Er wies mit der Hand zur Haustür, welche gerade aufging: Areros und Lundor traten auf den Hof hinaus und betrachteten den Neuankömmling mit wachem Interesse.

"Das sind meine Enkelsöhne: Areros und Lundor", stellte Lugerod die beiden vor. "Mein Name lautet Lugerod und wie darf ich Euch nennen?"

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Bavagor ( Gast )
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20.12.2007 10:50
#246 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Zitat · Antworten

Bavagor sah den alten Mann an
"Wir Zwerge brauchen keine Erholung, aber wir lieben Essen und Bier."

Bavagor lächelte, auch wenn man dies durch seinen Bart nicht sah, froh über die Einladung. Menschen luden ihn normaler Weise nicht in ihr Haus ein, er war ihnen wohl suspekt, meist musste er sich so mit den Scheunen begnügen.

Er zog mit seinem Esel auf das Haus zu. Dann kamen noch zwei weitere Menschen aus dem Haus, und der alte stellte alle vor

"Ich bin Bavagor Hammerfaust, aber Herr Zwerg ist eine aussreichende anrede" Bavagor lachte kurz auf.

Er sah seinen Esel, dann den alten Mann an. "Wo soll ich den hier abstellen oder kommt das Vieh bei euch mit ins Haus."

Bavagor hatte im Norden in einigen Dörfern gesehen das Tiere und Menschen in der selben Hütte gehaust hatten.

Lundor Offline

Opfer misserabler Umstände


Beiträge: 963

20.12.2007 11:08
#247 23. Juni 3016 DZ Abend - Arendors Hof Zitat · Antworten

In Aeluins Zimmer

Ein Zwerg?... Das war dann doch etwas was Lundor auch interessierte. Noch nie hatte er einen solchen gesehen, kannte sie nur aus Erzählungen. Langsam rutschte er auf Aeluins Bett zum Fenster und spähte hinaus. Tatsächlich... da stand ein Zwerg. Ein Zwerg in Rüstung und langem Bart. Er sah nicht gerade freundlich aus, fand Lundor zumindest.

So genau konnte er sich den Zwerg von hier oben gar nicht anschauen, denn Areros wollte, dass er mit nach unten kam. Und so folgte er seinem Bruder, während Aeluin zurück blieb.

Vor dem Haus mit Bavagor, Lugerod und Areros

Vor dem Haus hatte sein Großvater den Fremden schon Willkommen geheißen. Lundor trat neben Areros aus der Tür und musterte den Zwerg sofort von oben bis unten. Dieser stellte sich als Bavagor Hammerfaust vor.
"Angenehm, Herr Zwerg!" grinste Lundor. "Ihr könnt mich auch Herr Mensch nennen..." Okay, das war frech, aber dieser Zwerg sah einfach zu ulkig aus, fand Lundor, während er jetzt direkt vor ihm stand. So etwas hatte er wirklich noch nicht gesehen und seine Art mit ihnen zu sprechen war auch ungewohnt.

Lundor musste lachen, als der Zwerg fragte, ob er den Esel mit ins Haus nehmen sollte. Dann deutete er mit der Hand in Richtung Stall. "Da steht für gewöhnlich das Vieh."
Der junge Mann war jetzt schon wieder ein bisschen wacher, auch wenn ihm der Kater immer noch zusetzte.


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Lundor

NPC Offline




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20.12.2007 11:10
#248 RE: 23. Juni 3016 DZ Abend Zitat · Antworten

Am Erui mit Nirion



Rerlad war an diesem Abend mit seinem Pferd unterwegs. Er war in ein Dorf stromaufwärts geritten und hatte dort eine Hose bei einer Schneiderin abgeholt. Sowohl die Hose, wie auch die Schneiderin gefielen ihm sehr und er überlegte, ob er nicht öfter neue Sachen benötigte. Gemächlich ritt er den Erui entlang. In der Ferne nahmen seine scharfen Augen einen Mann an einem Boot wahr. Scheinbar wartete er auf jemanden, denn er blickte sich ständig in Richtung des Anduin um.

Rerlad fand das sehr seltsam. Der Mann schien etwas nervös zu sein. Rerlad saß ab und machte seinen Rappen an einem Baum fest. Dann schlich er in Deckung gehend in Richtung des Mannes. Gerade, als er nah genug heran war, um zu erkennen, dass es sich um einen ungepflegten Mann handelte, der Waffen trug, kam ein weiterer Mann an. Auf diesen hatte der Mann am Boot scheinbar gewartet, denn ohne ein Wort zu sagen, schoben sie das Boot ins Wasser und stießen vom Ufer ab. Sie fuhren bis zum anderen Ufer des Erui und zogen das Boot an Land. Dann verließen sie das Ufer und begaben sich weiter landeinwärts, so dass Rerlad ihr Treiben nicht mehr beobachten konnte.

Der alte Soldat blickte mit einem Stirnrunzeln zum Himmel. Die ersten Regentropfen fielen auf ihn herab und bald würde es in Strömen gießen. Doch er sollte über das seltsame Verhalten der Männer nachdenken. Plötzlich hatte er das Gefühl, dass er nicht allein war. Suchend blickte er sich um und entdeckte einen jungen Mann, der sich hinter Büschen versteckte und ebenfalls über den Erui schaute.

Vorsichtig kam Rerlad näher. Doch dieser Mann war unbewaffnet und hatte auch nicht das Aussehen eines Kriegers. Er war wohl ein Bauer.

"Guten Abend", sprach Rerlad den Mann an, der zusammenzuckte. "Ich wollte Euch nicht erschrecken! Was machst Ihr hier -" noch einmal blickte er stirnrunzelnd zum Himmel. "- bei diesem Wetter?"

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Aeluin Offline

Mensch aus Anthara (Gondor)


Beiträge: 2.654

20.12.2007 13:58
#249 23. Juni 3016 DZ Abend Arendors Hof Zitat · Antworten
In Aeluins Zimmer

Aeluin saß allein in ihrem Zimmer. Ihre Brüder hatten sie verlassen und waren zu dem Zwerg hinunter gegangen. Aeluin interessierte sich im Moment nicht für ihn. Sie dachte darüber nach, was Areros ihr zuletzt gesagt hatte: „Rede mit Leyron und erkläre ihm, warum du heute Nachmittag weggelaufen bist. Er kennt dich nicht und versteht nicht, was du gefühlt hast!“

Aeluin vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und seufzte. Dann blickte sie auf, behielt aber ihre Nase und ihre Mundpartie zwischen ihren Händen.

‚Areros hat ja Recht. Für Leyron muss mein Verhalten tatsächlich vollkommen unverständlich sein. Erst spiele ich voller Inbrust einen Corsaren und dann laufe ich weg, weil Leyron sagt, dass ich ihn gut gespielt habe.

Doch wie soll ich ihm das erklären? Wenn ich ihm begegne, schlägt mir mein Herz bis zum Hals und ich kann an nichts anderes denken, als an den Kuss, den er mir gegeben hat. Und ob er mich jemals wieder so küssen wird oder…’


Aeluin stöhnte. Es schien ihr unmöglich neben Leyron zu stehen und mit ihm ein normales Gespräch zu führen.

„Warum in aller Welt verwirrt mich dieser Mann so?“ rief sie aus.

Sie überlegte hin und her, konnte aber keine Lösung für ihr Problem finden. Sie stand auf und wollte zu Lugreda gehen und sie um Rat fragen. Als sie an der Kommode vorbei ging, merkte sie, dass eine Schublade nicht richtig zugeschoben war. Sie tat es fast automatisch und ging den Schritt zur Tür. Da hielt sie inne und drehte sich wieder um. Sie ging zur Kommode zurück und zog langsam die unterste Schublade auf.

„Vielleicht ist das ja die Lösung“ , sagte sie leise zu sich selbst.

Vorsichtig nahm sie die Tinte, eine Gänsefeder und einen Bogen Pergament heraus. Sie setzte sich wieder an den Tisch und legte vorsichtig das Pergament auf den Tisch. Die Tinte öffnete sie noch nicht und die Gänsefeder drehte sie nervös in ihren Händen. Eine seltsame Aufregung hatte sie erfasst. War nun wirklich der Zeitpunkt gekommen an dem sie das erste Mal ihre Kostbarkeit nutzen würde? War es nicht eine Verschwendung? Würde ihr Vater Arendor nicht mit dem Kopf schütteln, wenn sie sein Geschenk für einen Menschen benutze, der nur zwanzig Meter von ihr entfernt lebte und den sie jeder Zeit sprechen konnte.

Grübelnd saß sie eine Weile da. Dann rang sie sich zu einer Entscheidung durch.

„Ich wage es“ sagte sie zu sich und hoffte, dass sie keinen Fehler beging.

Vorsichtig entfernte sie den Verschluss des kleinen Tintenglases. Ungewohnter Geruch breitete sich im Zimmer aus.

„Und was schreibe ich jetzt?“ Aeluin hatte sich darüber noch gar keine Gedanken gemacht. Doch sie wollte jetzt nicht wieder zurück. Am besten, sie schrieb einfach drauf los ohne viel darüber nachzudenken. ‚Am Ende sind es sowieso die falschen Worte – ob ich nun lange darüber nachdenke oder nicht’, dachte sie grimmig.

Aeluin tauchte vorsichtig die Federspitze in die Tinte. Sie hatte schon mit Leyrons Feder schreiben dürfen und wusste, dass sie die Spitze nicht zu tief in das Glas stecken durfte, wenn sie nicht wollte, dass die Tinte auf das Pergament tropfte. Sie holte noch einmal tief Luft und schrieb dann mit feinen, regelmäßigen und sauberen Zügen:

Lieber Leyron,

Du wunderst dich wahrscheinlich, dass ich dir schreibe, (…)


Aeluins Feder strich schnell und immer sicherer über das Papier. Erst gegen Ende des Briefes wusste sie nicht mehr, wie sie ihre Gedanken und Gefühle richtig ausdrücken sollte. Sie ließ einen Satz einfach unvollendet und unterschrieb rasch.

Sie legte die Feder aus der Hand und achtete darauf, dass sie nicht jetzt noch einen Tintenklecks auf das Pergament machte. Sie verschloss die Tinte wieder und stand dann auf. Sie wollte den Brief nicht noch einmal durchlesen. Nervös ging sie auf und ab und wartete ungeduldig, bis die Tinte endlich eingezogen war. Die Dämmerung war schon da und bald würde die Nacht hereinbrechen.

Vorsichtig rollte sie das Pergament zusammen und machte ein grünes Band darum. Es hatte die gleiche Farbe, wie ihre Augen. Sie atmete noch einmal tief durch und lief dann zielstrebig aus dem Zimmer hinüber zum Dienstbotentrakt. Sie drückte die Klinke hinab und erst da fiel es ihr ein, dass Leyron ja in seinem Zimmer sein könnte. Hier Herz schlug ihr bis zum Hals und sie wollte schon umdrehen. Doch niemand rührte sich im Zimmer, also lugte sie vorsichtig hinein.

Das Zimmer war leer. Das Bett war nicht gemacht und die Decke lag zerknittert in einer Ecke des Bettes. Wachsam trat Aeluin ins Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Sie schloss die Augen und atmete tief durch, um ihren Herzschlag zu kontrollieren, aber es funktionierte nicht. Vielmehr schien sie den schwachen Duft Leyrons wahrzunehmen. Aeluin sah sich im Raum um, als wäre sie hier zum ersten Mal. Viel hatte sich nicht verändert. Über den Bettrand hing das Hemd, welches Leyron von Areros bekommen hatte und was anscheinend nass gewesen war, aber nicht ordentlich aufgehangen worden war. Es war voller Falten und war nicht richtig sauber geworden.

Aeluin strich jedoch trotzdem zart darüber. Sie suchte einen Ort, wo sie den Brief hinterlegen konnte. Sie wusste nicht, ob sich Leyron an den kleinen Tisch setzen würde. Wahrscheinlich schien es ihr nicht – zumal nicht am Abend. Lieber wollte sie den Brief auf das Bett legen. Erst legte sie ihn auf das Strohkissen. Doch dann entschied sie sich anders und machte zuerst das Bett ordentlich. Sie küsste den Brief bevor sie ihn endgültig auf das Kissen legte.

Dann drehte sie sich um und wollte in der Kommode nachschauen, ob Leyron noch mehr Sachen hatte. Sie wollte soviel über ihn erfahren, wie möglich. Doch die Kommode war abgeschlossen und der Schlüssel war nicht da. Aeluin seufzte leise und schlich aus dem Zimmer. Schnell lief sie über den Hof zurück in ihr eigenes Zimmer.

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NPC Offline




Beiträge: 3.383

20.12.2007 21:26
#250 23. Juni 3016 DZ Abend - Am Erui Zitat · Antworten

Nirion - mit Rerlad



Nirion wollte gerade aufstehen und zurück zum Hof eilen, als er wegen eines Geräusches hinter sich zusammenzuckte. Waren das mehr als zwei Männer gewesen? War einer von ihnen zurück geblieben und hatte ihn nun entdeckt. Nirion fuhr herum und hätte er eine Waffe bei
sich getragen, hätte er diese wohl nun gezogen. Aber er war nur ein einfacher Bauer und trug nie eine Waffe bei sich. Außer sie gingen ein, zweimal im Jahr zur Jagd, was aber wirklich selten vorkam.

Als er den Mann dann erkannte, der ihn ansprach, seufzte er erleichtert auf und beruhigte sich wieder. Er kannte seinen Namen nicht, aber er wusste, dass er in einem der Nachbarsdörfer wohnte und öfters mal hier durch kam. Anscheinend war aber Nirion dem Mann vollkommen unbekannt.

"Mein Name ist Nirion," stellte er sich kurz vor. "Wir sind uns schon ein paar Mal über den Weg gelaufen. Ich wohne dort hinten auf Arendors Hof." Er deutete in Richtung Anthara. "Da... da waren Männer. Bewaffnete Männer, welche nicht gerade freundlich aussahen. Einer von denen ist zwischen unseren Höfen herumgeschlichen und jetzt sind sie zurück an das andere Ufer gefahren."

Nirion redete leise, wer konnte schon sagen, ob diese Leute nicht vielleicht noch in Hörweite waren. "Habt ihr diese Männer auch gesehen? Was haltet Ihr davon?... mir kommt das reichlich merkwürdig vor." Nirion musterte den Älteren und versuchte auszumachen, was dieser dachte. "Ich glaube die waren nicht hier um sich einfach ein wenig unsere schöne Gegend anzuschauen!"

Es nieselte leicht und roch nach Regen. Aber es sah fast so aus, als würde der Regen an ihnen vorbeiziehen. "Ich wollte eben zurück zu Arendor und ihm davon berichten." Sein Schwiegervater hatte sicher gute Ratschläge.

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